Catrin Großmann, Lerntherapie, Berlin, Lerntherapeutin Catrin Großmann, Lerntherapie, Berlin, Lerntherapeutin


Therapien


Wer benötigt Lerntherapie?
Eine Lerntherapie wird überwiegend bei Kindern und Jugendlichen (gelegentlich auch Erwachsenen) angewandt, die in der Schule beim Lesen, Schreiben oder Rechnen über einen längeren Zeitraum Misserfolge erleben und in ihrer Lernentwicklung nicht vorankommen.

Bei Kindern können dies – trotz offensichtlich vorhandener Anlagen – Anzeichen für eine Rechenschwäche, Legasthenie oder dem Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom sein. Spätestens, wenn sich diese Probleme plötzlich fächerübergreifend auswirken (anfangs gab es die Probleme in Mathematik, nun ist auch das Fach Deutsch betroffen), sollten Eltern diese professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Was versteht man unter Lerntherapie?
Im Gegensatz zur Nachhilfe ist Lerntherapie keine Hilfe, die nur darauf zielt, den Wissensstoff in einem Unterrichtsfach nachzuholen. Es ist aber auch keine psychotherapeutische Behandlung, die völlig losgelöst vom schulischen Lernprozess arbeitet.

Ziel ist es, das durch die Lernstörung angeschlagene Selbstwertgefühl und die individuellen Stärken jedes Kindes/ Jugendlichen so zu fördern, dass die Lernmotivation wieder hergestellt wird um dann die vorhandenen Schwächen weitestgehend auszugleichen.

Am Anfang einer Lerntherapie steht daher eine ausführliche und individuelle Diagnostik, in die auch die Eltern mit einbezogen werden. Daraufhin wird ein (entsprechender) individueller Förderplan für das Kind erstellt. Im Laufe der Therapie, die in der Regel mindestens ein Jahr dauert, werden die Fortschritte des Kindes ständig überprüft

Wie arbeite ich?

Ich arbeite nach dem Konzept der Integrativen Lerntherapie. Dies ist ein ganzheitlicher Ansatz. Das bedeutet, ich nutze die individuellen Stärken und Ressourcen meines Klienten, beziehe z.B. Eltern und Lehrer mit ein, behandle aber auch, wenn möglich/ nötig, nicht nur beispielsweise eine Rechenschwäche, sondern auch andere Störungsfelder. Ausgangspunkt der lerntherapeutischen Förderung sind das nicht bzw. nicht ausreichend vorhandene Grundverständnis bestimmter Lernbereiche. Das können sowohl die ausgeprägten Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben als auch beim Rechnen sein. Durch das fehlende Grundverständnis verstrickt sich der Betroffene nach und nach in eine Spirale aus pädagogischen, sozialen und innerpsychischen Teufelskreisen. Dadurch entsteht schließlich eine negative Lernstruktur die sich mit der Zeit immer mehr verfestigt.

Im Rahmen der integrativen Lerntherapie werden grundlegende inhaltliche und psychische Voraussetzungen für einen Neuanfang in Bezug auf das Lernen an sich geschaffen. Dabei dominiert ein ressourcenorientiertes Vorgehen (an den Stärken des Klienten orientiert), welches die ständige Sicherung von Erfolgserlebnissen in der Lernentwicklung gewährleistet.

In die lerntherapeutische Behandlung werden sowohl das familiäre als auch das schulische Bezugssystem des Betroffenen mit einbezogen. Dies erfolgt durch Eltern- und Familiengespräche sowie eine Zusammenarbeit mit den Schulen oder anderen Institutionen.

In meiner Praxis wird tiergestützt gearbeitet.

Preise für Lerntherapien auf Anfrage